Tischkicker Turniere sind heutzutage nicht nur ein Kneipensport, sondern in allen gesellschaftlichen Kreisen äußerst beliebt.
Früh übt sich bereits im Kindesalter, wer später die Vorrunde überstehen und in die verschiedenen Finals einziehen will.

Herkunft des Tischkickers

Ursprünglich soll der erste Fußballtisch von einem Franzosen entwickelt worden sein. Nachweisbar ist jedoch ein Engländer im Jahre 1922 der Erfinder des erfolgreichen Spielgerätes. Erst 30 Jahre später setzt sich der Trend in Deutschland durch; so wurde erstmals 1967 eine deutsche Meisterschaft in der Bundesrepublik ausgetragen.
Seither entwickelten sich die unterschiedlichsten Namen für den meist 80 bis 92 cm hohen, 135 cm bis 145 cm langen und 70 cm bis 89 cm breiten Tisch. Selbst innerhalb Deutschlands ist das Spiel in verschiedenen Regionen unter andersartigen Namen bekannt. In Hannover und der Umgebung wird gekrökelt, im Saarland wird geknackt und in der Pfalz spielt man auf dem Hackersche.

Die Kunst des Kicker Spiels

Grundsätzlich gehen die Regeln des Spiels weit auseinander. So soll es genügen, wenn sich beide Spielparteien vor Spielbeginn auf einheitliche Regeln einigen und diese einhalten. Es gibt jedoch, wie Sie sich sicherlich denken können, festgelegte Standards, welche auf offiziellen Turnieren gelten und die obligatorisch sind. Hierbei sind die Tische und die Bälle festgelegt, eine Auswahl dürfen die Spieler allerdings bei den Griffen und bei sonstigem Zubehör, wie beispielsweise Handschuhen, treffen. Als Grundsatz hierbei gilt: Die Gefährdung oder Benachteiligung anderer Spieler muss ausgeschlossen sein. Ist dies der Fall, kann das Spiel in der Regel starten. Unsittliches und unsportliches Verhalten sind natürlich, wie in jeder anderen Sportart auch, verboten.

Gespielt werden drei Sätze bis zum Spielstand von 5. Gewonnen werden kann ein Satz nur, wenn eine Differenz von zwei Toren vorliegt. Der Satz wird beendet, wenn auf einer Seite 8 Tore erzielt wurden, unabhängig davon, ob die Differenz von zwei Toren erreicht wurde.
Zu vielen Diskussionen bei privaten Tischkicker-Veranstaltungen führt immer wieder das Rundschlagen der Griffe, auch Dauerkurbeln genannt, und damit das unkontrollierte Schießen des Balls. Auf offiziellen Turnieren lassen sich durch dieses Vorgehen Laien entlarven, gilt dieses Verhalten hier doch als streng verboten.
Wie im Fußballsport auch, gibt es weitere unzählige Grundregeln, die auf offiziellen Turnieren zu beachten sind. Alle aufzuzählen würde diesem Text keine Grenzen setzen.

Unterschiedliche Arten von Kickertischen

Wie Sie sich denken können, gibt es unterschiedliche Arten von Tischen,
die sich im Großen und Ganzen in der Art ihrer späteren Nutzung unterscheiden lassen.
Der professionelle Kicker benötigt selbstverständlich ein hochwertigeres Spielgerät als der gemeine Hobby-Kicker.
Dementsprechend tief muss der Profi demnach auch in seine Tasche greifen,
wenn er ein solches Gerät nicht nur bei Turnieren, sondern auch bei sich zu Hause nutzen will.

Turnier Tischkicker Preise


Ein solcher Tisch ist für 1100 Euro bis 1900 Euro zu haben.
Günstiger kommt es da den Freizeitkicker. Tische dieser Kategorie gibt es im Handel bereits für 300 Euro bis 1000 Euro.
Aufpassen sollte man jedoch beim Kauf von günstigen, in Fernost hergestellten, Tischen.
Sie sind zwar bereits ab 50 Euro zu erwerben, erfüllen jedoch nicht die hier üblichen Sicherheitsstandards.
Hier muss sich jeder Spieler bewusst sein, welches Modell für seine Zwecke ausreichend ist.
Für den ganz kleinen Geldbeutel ist immer noch der Gang in die nächste Kneipe die günstigste Variante.
Hier treffen Sie sicherlich auch auf einige Spieler, von denen Sie sich den ein oder anderen Kniff abschauen können.